Verantwortlich für diese Seite: Lea Knill
Bereitgestellt: 02.12.2025
Dieses Jahr ging die Reise des Bazars nach Südamerika: zum Titicacasee zwischen Peru und Bolivien. Mit Musik, Worten und Workshops wurden die Besucher:innen im Laufen gedanklich und gefühlsmässig in diese Region hineinversetzt.
Lea Knill,
«Der Titicacasee ist viel mehr als einfach nur ein See. Die Anwohner*innen rund um den Titicacasee nennen ihn «Mamacota», die heilige «Mutter Wasser» – ein mystisches, mächtiges Wesen, das die Menschen und die Natur beschützt und versorgt.» - Mission 21
Der Gottesdienst begann mit einem musikalischen Input auf Panflöte und Gitarre. Die warmen Klänge zauberten sofort ein südamerikanisches Ambiente in die Kirche. Das diesjährige Thema «Titicacasee in Not» wurde von den ElKi-Sänger:innen aufgegriffen und brachte die Gemeinde die Thematik hinein.
Darauf folgte ein informativer und bewegender Vortrag von Mission 21. Die Referentinnen schilderten, wie sehr die Umwelt rund um den Titicacasee unter Verschmutzung und Klimaveränderungen leidet, und erklärte die Ziele des Projekts: mehr Nahrungssouveränität für die lokale Bevölkerung durch Aus- und Weiterbildungen sowie Förderung nachhaltiger Agrarökonomie. Es wurde deutlich, mit wie viel Engagement sich Mission 21 für die Menschen am See einsetzt und wie dringend diese Unterstützung gebraucht wird.
In der Predigt wurde der Blick nochmals geweitet: von einem verschmutzten See bis zur biblischen Geschichte, wie Mose mit seinem Volk durch die Wüste zog und mit Wassermangel konfrontiert war. Gott führte sie dabei zu einer Oase und wies sie an, achtsam und vertrauensvoll ihren Weg zu gehen. Diese Bilder erinnerten daran, wie wichtig es ist, die Schöpfung zu schützen und sorgsam mit unseren Lebensquellen umzugehen. Ein Gedanke, der Viele nachdenklich machte.
Nach weiteren Liedern und musikalischen Zwischenpausen mit Gitarre und Panflöte ging der Gottesdienst in das bunte Bazarleben über. In der Kirche und im Begegnungszentrum herrschte geschäftiges, fröhliches Treiben.
Für das kulinarische Wohl war bestens gesorgt: neben Penne «Cinque Pi» für die Kinder gab es einen wärmenden Süsskartoffel-Linsen-Eintopf und ein aromatisches Chili sin Carne für die Erwachsenen. Das liebevoll dekorierte BZM trug zur fröhlichen Stimmung bei und natürlich fehlten auch Kaffes und die grosse Auswahl an selbstgebackenen Kuchen nicht.
Parallel dazu wurde ein vielfältiges Kinderprogramm eröffnet. Draussen entstanden beim Kerzenziehen bald Kunstwerke in allen Grössen und beim Feuer wurden Schlangenbrote und Popcorn genossen. Drinnen wurde währenddessen fleissig gebastelt: südamerikanische Indiacas, kleine Lamas aus Karton und Wolle, und fantasievolle Dekorationen. Ein süsses Highlight war das Verzieren der Lebkuchen, dieses Jahr selbstverständlich passend in Lamaform. Später am Nachmittag konnten die Kinder sogar auf einem Pony oder Pferd (die Lamas waren zurzeit im Urlaub) reiten.
Das Bazarlädeli war währenddessen die ganze Zeit geöffnet. Dort fanden die Besucher:innen sorgfältig hergestellte Geschenke, allerlei Selbstgemachtes und feine Speisen. Gut rochen auch die frischen Brote und Zöpfe, die liebevoll von der Bäuerin aus der Region gebacken wurden.
So verbrachten die Menschen im Laufen einen Sonntag voller Begegnungen, Traditionen, Düfte und Klänge aus Südamerika. Die Stimmung war warm und fröhlich und viele blieben länger sitzen, tauschten sich aus oder stöberten nochmals durch das Kuchenbuffet.
Am Ende des Tages blieb der Eindruck eines gelungenen, vielfältigen und bereichernden Bazars, der nicht nur Gaumen und Sinne erfreute, sondern auch Bewusstsein schuf für die Menschen am Titicacasee, deren «Mutter Wasser» dringend unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung braucht.
Der Gottesdienst begann mit einem musikalischen Input auf Panflöte und Gitarre. Die warmen Klänge zauberten sofort ein südamerikanisches Ambiente in die Kirche. Das diesjährige Thema «Titicacasee in Not» wurde von den ElKi-Sänger:innen aufgegriffen und brachte die Gemeinde die Thematik hinein.
Darauf folgte ein informativer und bewegender Vortrag von Mission 21. Die Referentinnen schilderten, wie sehr die Umwelt rund um den Titicacasee unter Verschmutzung und Klimaveränderungen leidet, und erklärte die Ziele des Projekts: mehr Nahrungssouveränität für die lokale Bevölkerung durch Aus- und Weiterbildungen sowie Förderung nachhaltiger Agrarökonomie. Es wurde deutlich, mit wie viel Engagement sich Mission 21 für die Menschen am See einsetzt und wie dringend diese Unterstützung gebraucht wird.
In der Predigt wurde der Blick nochmals geweitet: von einem verschmutzten See bis zur biblischen Geschichte, wie Mose mit seinem Volk durch die Wüste zog und mit Wassermangel konfrontiert war. Gott führte sie dabei zu einer Oase und wies sie an, achtsam und vertrauensvoll ihren Weg zu gehen. Diese Bilder erinnerten daran, wie wichtig es ist, die Schöpfung zu schützen und sorgsam mit unseren Lebensquellen umzugehen. Ein Gedanke, der Viele nachdenklich machte.
Nach weiteren Liedern und musikalischen Zwischenpausen mit Gitarre und Panflöte ging der Gottesdienst in das bunte Bazarleben über. In der Kirche und im Begegnungszentrum herrschte geschäftiges, fröhliches Treiben.
Für das kulinarische Wohl war bestens gesorgt: neben Penne «Cinque Pi» für die Kinder gab es einen wärmenden Süsskartoffel-Linsen-Eintopf und ein aromatisches Chili sin Carne für die Erwachsenen. Das liebevoll dekorierte BZM trug zur fröhlichen Stimmung bei und natürlich fehlten auch Kaffes und die grosse Auswahl an selbstgebackenen Kuchen nicht.
Parallel dazu wurde ein vielfältiges Kinderprogramm eröffnet. Draussen entstanden beim Kerzenziehen bald Kunstwerke in allen Grössen und beim Feuer wurden Schlangenbrote und Popcorn genossen. Drinnen wurde währenddessen fleissig gebastelt: südamerikanische Indiacas, kleine Lamas aus Karton und Wolle, und fantasievolle Dekorationen. Ein süsses Highlight war das Verzieren der Lebkuchen, dieses Jahr selbstverständlich passend in Lamaform. Später am Nachmittag konnten die Kinder sogar auf einem Pony oder Pferd (die Lamas waren zurzeit im Urlaub) reiten.
Das Bazarlädeli war währenddessen die ganze Zeit geöffnet. Dort fanden die Besucher:innen sorgfältig hergestellte Geschenke, allerlei Selbstgemachtes und feine Speisen. Gut rochen auch die frischen Brote und Zöpfe, die liebevoll von der Bäuerin aus der Region gebacken wurden.
So verbrachten die Menschen im Laufen einen Sonntag voller Begegnungen, Traditionen, Düfte und Klänge aus Südamerika. Die Stimmung war warm und fröhlich und viele blieben länger sitzen, tauschten sich aus oder stöberten nochmals durch das Kuchenbuffet.
Am Ende des Tages blieb der Eindruck eines gelungenen, vielfältigen und bereichernden Bazars, der nicht nur Gaumen und Sinne erfreute, sondern auch Bewusstsein schuf für die Menschen am Titicacasee, deren «Mutter Wasser» dringend unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung braucht.

