Tim Bucher

First Auflug Paintball

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Am Samstag 16. November fand ein First-Ausflug mit 27 jungen Erwachsenen zwischen 15-22 Jahren statt. Besucht wurde die Paintball-Farm in Zürich
Tim Bucher,
«Auge um Auge, Zahn um Zahn.» (Exodus 23–25)

„Hey, Schö bisch do!“. „Wo isch de Rest?“ „Wenn chunt nomol de Zug?“ „Ich ha Hunger wie lang hemmer nocher Zit zum Umstiege?“
Solche Sätze sind nichts Ungewöhnliches, wenn sich eine grosse Truppe junger Erwachsener am Samstag frühmittags am Bahnhof in Schaffhausen trifft. Dennoch sind diese einzigartig und nicht jeder assoziiert das Gleiche damit. Nur wir vom First wissen, wo sich solche Sätze anhäufen, nämlich bei einem First-Ausflug. Genau am letzten Samstag stand ein solcher Anlass an und auch dieses Mal waren die Standardsprüche mit dabei.

An diesem kalten, etwas verregneten Samstagmittag würden junge Weinländer wohl lieber zuhause bleiben, etwas länger schlafen, Netflix gucken oder vielleicht auch wieder einmal das Sofa auskundschaften. Nicht jedoch bei 27 jungen Erwachsenen aus dem First. So viele wie schon lange nicht mehr waren der Einladung des Zäment-Leitungsteam gefolgt und wollten einen gemeinschaftlichen Nachmittag in der Firstgruppe erleben. Denn das gibt es nicht alle Tage. Bei den vielen Teilnehmer und vor allem auch die grosse Altersdurchmischung machten es ab und an etwas schwierig die Übersicht zu behalten. Doch mit Spontanität und Flexibilität kennen wir uns bestens aus und meisterten die Herausforderung mit Links.
Die Reise mit den Bundesbahnen führte uns über Winterthur zum Zürcher Hauptbahnhof bis nach Schänis - Irgendwo im nirgendwo, jedoch eine ruhige schöne Gegend. Die Reise bis dorthin war zwar etwas länger als sonst. Jedoch kein Problem für uns, das Zugfahren hat sich schon lange als fester Bestandteil der Firstanlässe etabliert und wird auch immer geschätzt. Es ist eine Art Gemeinschaftsapéro vor dem eigentlichen Anlass. Es wird gegessen, gequatscht, gelacht, sich ausgetauscht und so weiter. Angekommen im Ort der Abgeschiedenheit zog Remo schnell die Blicke auf sich, denn ausser ihm wusste niemand wohin. Also Reiseleiter Fässler voraus.
Nach etwa 15 Minuten und einem kleinen Abstecher im Aldi kamen wir am Zielort der Reise an: Der Paintball-Farm. Der langersehnte Wunsch vieler Firstler, das Paintball spielen, wurde nun endlich erfüllt. Drinnen angekommen und umgezogen standen wir da, mit schwarzem Overall, dunklen Mützen, Handschuhen und gespannten, leicht nervösen Gesichtern. Nein, diese 27-köpfige Truppe waren keine Amateurräuberbande aus den 21 Jhd. vor ihrem erst Coup.

Nun kann es doch endlich mal losgehen, fanden einige. Die Anlagenleiter stimmten dem zu und schon waren wir auf einem Outdoor-Paintballfeld. Zweigeteilt in Team Rot und Gelb, Waffen fest in der Hand und einem festen Plan, nämlich den Sieg nach Hause zu holen. Oder zumindest in die Umkleide. Die Herren, welche den Armeedienst schon absolviert hatten, wussten genau was auf sie zukam. Die mitgereisten Frauen dann schon eher weniger. Doch nach kurzer Zeit waren auch sie, energisch mit dem Rücken an einer Hauswand, fest in Ihrer Hand Ihr neuer bester Freund und warteten auf den erbitterten Feind, mit dem sie noch vor 10 Minuten ein Gipfeli geteilt hatten. So schnell kann es heute nun mal gehen. Das Spiel wurde eröffnet, es knallte überall und ohne gross nachzudenken rannte jeder irgendwo hin. Erinnerungen von Silvester kamen hoch. Jedoch war man dieses Mal nicht am Rheinfall und schaute gemütlich den schönen Lichtern zu sondern lang hinter einer Deckung und wartete auf den ersten langersehnten Treffer. Nach den ersten Runden schlich sich auch die vorsichtige Herangehensweise fort und die Action begann. Die ersten Taktikzüge wurden besprochen und die ersten Siege errungen. So ging das 2 Stunden hin und her, zwischendurch Seitenwechsel, kurz Munition nachladen, die Farbe von der Schutzbrille wischen und weiter in den Einsatz. Mit vollem Einsatz und grosser Freude spielten wir die letzte Partie, bei der es auch darum ging, die übrige Munition aufzubrauchen. Zum Leidwesen einiger, die nun ein paar Mal mehr getroffen wurde.

Den erbitterten Kampf, das Gelb-Rot Denken und die Schmerzen der Farbbälle haben wir in der Arena gelassen. Dafür einen grandioser Tag, blaue Flecken und eine neugewonnene, schöne First-Erinnerung mitgenommen.

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Bereitgestellt: 23.11.2019     Besuche: 4 heute, 48 Monat 
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