Arche adé

Arche_Abschlussabend_Foto von Myung Hwan Kim
Die Arche 2.0 hat ihren Dienst getan und ihre Bewohner:innen entlassen. Wir blicken zurück auf einen intensiven und bereichernden Sommer mit vielen Höhepunkten und besonderen Anlässen.
Der Sommer bescherte uns keine Sintflut. Ganz im Gegenteil: die Trockenheit hat uns zu schaffen gemacht. Dennoch hat uns die Arche 2.0 gute Dienste geleistet, als Zufluchtsort für zahlreiche spannende, inspirierende und berührende Anlässe. Es fällt schwer, einzelne Veranstaltungen aus der Reihe hervorzuheben – so viele Höhepunkte gab es zu erleben: kulturelle Höhepunkte – aber nicht nur. Wir haben wunderschöne Konzerte erlebt und anregende Theaterabende, inspirierende Lesungen und einen berührenden Film, und wir haben besondere Gottesdienste gefeiert.
Und immer wieder hat das Motiv Arche und die Geschichte von Noah und seiner Familie sich als anregend und aktuell erwiesen: die Frage nach der Zukunft des Lebens und Zusammenlebens auf unserem zerbrechlichen Planeten blitzten immer wieder auf. Vor allem hat das Schiff im Garten neben dem Kirchenschiff für zahlreiche wertvolle Begegnungen, nicht zuletzt bei den regelmässigen Apéros, gesorgt. In diesen Zeiten der Vereinzelung hat das einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert.
Insgesamt haben ca. 1500 Gäste die mehr als 20 Veranstaltungen besucht, im Schnitt also mehr als 70 Besucher:innen pro Abend. Mit den Einnahmen der Kollekten können wir die Honorare ungefähr abdecken – auch das ist mehr als erfreulich.
Das grosse Arche-Projekt wäre aber niemals möglich gewesen ohne die zahlreichen freiwillig Helfenden. Beim Rückbau und Umzug der Arche von Zürich nach Laufen wurden ca. 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Beim Aufbau der Arche zählen wir sogar 40 Arbeitstage bzw. 300 Arbeitsstunden. Ungezählt ist die Stundenzahl der vielen Freiwilligen, die vor und nach den Veranstaltungen für eine gastliche Atmosphäre, für Getränke und Snacks gesorgt haben. Immerhin wurden nicht weniger als 2000 Brötli verspeist im Schatten der Arche.
Unser Dank gilt allen, die sich eingesetzt haben, um dieses besondere Projekt zu ermöglichen!

Im Namen des Projektteams, Siegfried Arends