Sprachcafé adé

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Als die Ukraine im Frühjahr 2022 von der russischen Armee überfallen wurde und viele Richtung Westen flüchten mussten, stand auch die Kirchgemeinde vor der Frage: Was können wir tun, um die Neu-Ankömmlinge in ihrer schwierigen Situation zu unterstützen? «Wir wollen Deutsch lernen!», war der dringende Wunsch der Allermeisten, als es zu einem Treffen der Geflüchteten aus unseren Dörfern kam. Sprache, Sprache, Sprache!
Mit der Hilfe von mehreren kompetenten Sprach-Lehrer*innen aus unserer Gemeinde und vielen, vielen Freiwilligen gelang es, gleich drei Angebote pro Woche für Deutschstunden zu machen. Daneben gab es andere wertvolle Formen von Unterstützung: eine Kleiderbörse (in die Karin Hartmann ungezählte Stunden und Tage investiert hat), Hilfe bei der Suche nach Wohnraum und nach passenden Jobs, Kinderbetreuung und viel soziale und moralische Unterstützung.
Heute, 4 ½ Jahre später, tobt der Krieg leider immer noch. Aber viele der Geflüchteten aus der Ukraine haben ihren Platz gefunden. Ein grosser Teil von ihnen hat einen Job, die deutsche Sprache ist nicht mehr das grosse Hindernis wie zu Beginn. Die Nachfrage nach dem wöchentlichen Sprachcafé in der Mesmerschüür ging daher zurück und das ist eine gute Nachricht. Das Sprachcafé-Team hat daher beschlossen, das Angebot nach dem Sommer nicht weiterzuführen.
Was bleibt, ist ein grosser Dank den vielen Freiwilligen, die sich in den vergangenen Jahren so tatkräftig engagiert haben! Ein Dank, den die Sprachcafé-Gäste selbst formulieren: «Liebe Kirche, wir sind heute zum letzten Mal im Sprachcafé… und sagen Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!»

Die Kirchenpflege Laufen