Bettina Bart

Das Fiire mit de Chline Jahr 2019

IMG-20200213-WA0002<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>167</div><div class='bid' style='display:none;'>2508</div><div class='usr' style='display:none;'>27</div>

Wunderschöne Geschichten, spannende biblische Inhalte, kreative Bastelarbeiten und erinnerungswürdige Bhaltis... Werft gemeinsam mit uns einen Blick auf das Fiire mit de Chline Jahr 2019!
Sara Leuzinger
Im März hörten wir die Geschichte vom etwas anderen Osterei. Bei Frau Amsel im Nest hatte es ein fremdes Ei, es war grösser und ganz anders als die Amseleier. Es war so schwer, dass Frau Amsel es nicht aus dem Nest werfen konnte, also brütete sie es mit aus. Die Amselkinder waren schon lange geschlüpft als endlich aus dem anderen Ei etwas schlüpfte. Es war kein Vogel, nein ein kleiner Drache! Vom ersten Moment an war Frau Amsel verzaubert und zog den Drachen als ihren Sohn auf. Immer wenn der Drache traurig war, weil er etwas nicht so gut wie seine Amselgeschwister konnte, tröstete ihn seine Mama und sagte: «Du bist anders und das ist auch gut so.» Der kleine Drache fand es gar nicht toll anders zu sein, bis zu dem Tag als der Winter viel zu früh in den Wald kam. Alle Tiere froren und wussten nicht was tun. Doch der kleine Drache sammelte Äste und Zweige und zündete das Holz an – weil Drachen können ja Feuer spucken. Seine Familie und alle Tiere im Wald konnten sich am Feuer wärmen und er war plötzlich sehr froh anders zu sein.

Im Juni haben wir uns mit dem Thema Schöpfung beschäftigt. Wir hörten nicht nur die Schöpfungsgeschichte, sondern haben sie mit Erde, Wasser, Pflanzen und Stofftieren nachgestellt. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie schön unsere Erde ist und wie dankbar wir sind, was Gott alles geschaffen hat. Doch die Schöpfung findet nicht nur im Grossen statt, auch eine Blume ist Geschenk und eine kleine Schöpfung für sich. Damit alle Kinder die Schöpfung in ihrer ganzen Pracht bestaunen können, haben wir nach der Geschichte im Garten draussen Samenbomben gebastelt. Jedes Kind durfte die Samen und die Erde selber zu einer kleinen Kugel formen und diese anschliessend mit nach Hause nehmen. Egal ob auf dem Balkon, im Garten oder beim Bänkli auf dem Schulweg, die Samenbombe kann überall in die Erde und mit ein bisschen Glück wachsen an diesem Ort bald Blumen und alle können die Schöpfung bewundern.

Im September hörten wir die Geschichte von Emil und seinem Grossvater. Diese zwei unternehmen gern Ausflüge in die Natur. Bei einem Spaziergang fanden sie einen schönen, grossen Baum, der seine Wurzeln bis zum Wasser streckte. Beim Anblick des Baumes kam dem Grossvater ein Gedicht in den Sinn. Darin ging es, dass Menschen, die an Gott glauben, auch wie Bäume sind, die ihre Wurzeln bis zum Wasser strecken. Weil sie nie alleine sind und Gott immer bei ihnen ist. Wir haben festgestellt, dass wir ja auch ein bisschen wie Bäume sind, die gross und kräftig werden. Und wir haben viele liebe Menschen um uns herum, die uns dabei helfen gross zu werden und kräftige Wurzeln zu schlagen. Auch der liebe Gott ist immer mit uns und begleitet uns beim Wachsen. Jedes Kind durfte selber einen Lebensbaum basteln und diesen nach Lust und Laune verzieren. Das Bild durften alle Kinder mit nach Hause nehmen, auch als Erinnerung, dass Gott immer bei uns ist, uns hilft und begleitet beim wachsen.

Im letzten Fiire im Jahr 2019 trafen wir uns Ende November und es ging - natürlich so kurz vor dem ersten Advent - um Weihnachten. Harri Hase freute sich wie jedes Jahr auf Weihnachten, vor allem auf seinen Ausflug mit Papa. Doch ausgerechnet an Weihnachten kam seine blöde Cousine Lilly zu Besuch. Anstatt mit Papa musste Harri nun mit der kleinen und langsamen Lilly zum Ausflug aufbrechen. Der wollte er es zeigen und rannte so schnell er konnte los. Lilly kam natürlich nicht hinterher und bald schon merkte Harri, dass er Lilly verloren hatte. Er suchte seine Cousine überall und bekam ein gehörig schlechtes Gewissen. Plötzlich sah er einen Stern am Himmel, der viel heller als alle anderen Sterne leuchtet. Er wusste, dieser Stern führt zu Lilly und rannte so schnell er konnte dem hellen Schein des Sternes hinterher. Und wirklich, er fand Lilly, die einen Abhang hinuntergefallen war und selber nicht mehr hochkam. Gemeinsam schafften sie es wieder wohlbehalten nach Hause zu kommen und Harri bedankte sich im Stillen beim Stern, der ihm den Weg gewiesen hatte. Im Anschluss an die Geschichte sprachen wir darüber, dass es ja schon einmal einen Stern gab, der den Hirten den Weg gezeigt hat. Als Bhaltis durften alle Kinder ein kleines Windlicht mit nach Hause nehmen, dass mit dem Stern von Betlehem geschmückt war. Ausklingen liessen wir das Fiire mit Lebkuchen-Kuchen und Punsch in der Kirche.

Es war ein tolles Jahr mit allen Kindern und ihren Begleitpersonen. Wir möchten uns auch bei Irmgard Keltsch und Marco Anders bedanken, welche unser Fiire mit ihren Beiträgen bereichert haben. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an Marina Peter für die tolle musikalische Begleitung an Orgel und Keyboard.

Wir freuen uns auf’s Fiire im 2020 und bis bald
Sara und Susanne

Daten im 2020: 27. März / 08. Mai / 25. September / 27. November
Bereitgestellt: 16.02.2020     Besuche: 11 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch