8.5 Zämentler:innen am Wanderwochenende in Graubünden

a8d6f635-1d69-40d2-b0be-05c3e19869fd (Foto: Lea Knill)
Dieses Jahr zog es einen Teil der jungen Leitergruppe «Zäment» in die Schweizer Berge ins schöne Graubünden. Weg vom stressigen Alltag, hinein in die goldenen Landschaften, frische Bergluft und strahlendes Wetter. Selbst in nur zwei Tagen kann man mit den richtigen Menschen viel Schönes erleben!
Lea Knill,
„Das Glück ist, gemeinsam Wege zu gehen, die man allein nie gefunden hätte.“

Am Samstagmorgen versammelten sich acht Zämentler:innen und ein vierpfotiges Mitglied in Schaffhausen am Bahnhof. Bepackt mit Verpflegung, Ausrüstung und guter Laune ging es mit dem Zug los Richtung Bündnerland. Schon während der Zugfahrt war die Stimmung fröhlich: die ersten Gipfeli wurden geteilt, der Hund wurde begeistert begrüsst und die ersten «Running Gags» liessen nicht lange auf sich warten.

Am Ausgangspunkt der Wanderung, an der Talstation Churwalden, erwartete uns perfektes Wetter. Unter blauem Himmel ging es mit der Bergbahn hoch hinaus. Der anschliessende Wanderweg führte uns über schöne Wiesen mit traumhafter Aussicht, welche dann beim Mittagshalt auch richtig genossen wurde. Der Zmittag war bei allen anders gestaltet– von Pasta bis zum selbstgemachten Sandwich war alles dabei, sogar eigene Campingstühle wurden ausgepackt.

Gestärkt konnte es damit weitergehen. Natürlich durfte ein kurzer Halt in einer gemütlichen Bergbeiz nicht fehlen, denn die Eindrücke des «Globiwegs» und die vielen Gespräche während der Wanderung machten durstig.

Am späteren Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft: ein ruhig gelegenes Lagerhaus mitten im Wald neben Valbella. Nur kurz wurde ausgepackt, dann ging es schon wieder los Richtung Spar, um die Verpflegung für den Abend und den nächsten Tag zu kaufen. Das Motto: Taschen brauchen wir nicht, wir haben je zwei Hände. Unterschiedlich schwer beladen kehrten wir wieder zurück und währenddessen sich einige der Suche nach Brennholz widmeten, begannen andere mit der Vorbereitung des Znachts.

Die Pasta und der Salat schmeckten nach einem langen Tag besonders gut, und es gab kaum Reste. Der Abend klang daraufhin gemütlich aus: Spiele und lustige Gespräche gehören zu jedem Zäment-Wochenende, und natürlich durfte auch ein Lagerfeuer nicht fehlen. Mit Schlangenbrot am Stock sassen wir beisammen, erzählten Geschichten und lachten viel. So lange, bis die Zehen langsam kalt wurden und das Bett rief.

Am Sonntagmorgen weckten die einen der ungewollte Wecker, die anderen die neugierige Hundeschnauze neben dem Gesicht. Zum Zmorge gab es die Einkäufe des vergangenen Tages und die kreativ umgewandelten Reste des Schlangenbrots. Danach wurde gemeinsam aufgeräumt und geputzt, bevor es wieder in die Wanderschuhe ging.

Geplant war eigentlich eine mittellange Tour, doch dank einer spontan geänderten Route dann doch einige Höhenmeter dazu. Da das Wetter und die Aussicht aber mitspielten, störte das kaum jemanden. Wie am Tag zuvor gab es ein gemütliches Picknick, interessante Gespräche und schöne Bergpanoramen.

Der Abstieg verlief entspannt, kaum jemand rutschte auf dem aufgeweichten Boden aus, doch unsere vierpfotige Begleitung war nicht die Einzige, die die Müdigkeit langsam in den Beinen spürte. Das Timing passte trotzdem perfekt: kaum in Tschiertschen angekommen, kam auch schon das Postauto, welches uns über abenteuerliche Strassen zurück an den Bahnhof Chur brachte. Müde, aber glücklich traten wir so die Heimreise an.

Das Wanderwochenende in Graubünden war eine ideale Mischung aus Bewegung, Gemeinschaft und Natur - mit vielen kleinen Momenten, die wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Wieder einmal zeigte sich: zusammen unterwegs zu sein, neue Wege zu entdecken und einfach draussen zu sein verbindet. Und macht Lust auf mehr.
Zämentwochenende 2025 (18.10.2025)
13.11.2025
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