Bettina Bart

Wir starten den Jungleiterkurs!

Bild Jungleiterkurs Januar 2021 (Foto: Lea Knill)

Eigentlich wollten wir ja den Jungleiterkurs mit einem Wochenende in Rüdlingen starten. Aus bekannten Gründen war das leider nicht möglich. Gar nichts zu machen kam jedoch auch nicht in Frage. Als Leiter*in muss man ja auch flexibel und spontan sein, daher stellten wir kurzerhand einen Onlinekurs auf die Beine. Erfahrt hier, wie das lief…
Lea Knill
In Zeiten wie diesen ist es wichtig, sich aufeinander verlassen zu können – sei es zuhause, im Beruf oder in einem Leiterteam wie bei uns im Zäment. Aus diesem Grund fand am Wochenende vom 22. bis am 23. Januar ein Leiterkurs statt, welcher nicht nur künftige Zäment-Mitglieder, sondern auch etwas länger verankerte Mitglieder für den Job als Leiter vorbereiten sollte. Obwohl wir den Kurs nicht wie geplant in Rüdlingen durchführen konnten, wurde der Kurs online über Zoom hervorragend organisiert und auch durchgeführt.

Pünktlich starteten wir am Freitagabend ins Programm mit einem bunten Aufwärmspiel und einer kurzen Entspannungsminute. Die schon im Vorhinein bearbeiteten Arbeitsblätter über unsere eigenen Potentiale wurden in kleineren Gruppen besprochen. Gemeinsam versuchten die Teilnehmer*innen ihre Interessen, Stärken und Potentiale so zu verbinden, dass sie sich in einem Leiterteam bestmöglich einbringen können. Viele der Ideen werden wir wohl bald wieder antreffen bei deren Umsetzung. Mit einem optimistischen Gefühl wurde der Abend so stehen gelassen und der nächste Kurstag konnte kommen.

Auch am Samstagmorgen traf man sich wieder online über Zoom – manche mit etwas verschlafenen Gesichtern aber grundsätzlich bereit für das nächste Modul. Um etwas aufzuwachen gab es wieder ein aktives Warm-up über Kamera, welches dem Ganzen eine gewissere Lockerheit verlieh. Die Teilnehmer*innen wurden daraufhin noch genauer über den Kurs informiert, den nebst den verschiedenen Modulen gehören auch noch ein Projekt sowie Praktikum zum Jungleiterkurs. Anschliessend wurde die Systemweise von Gruppen angeschaut und abermals in kleinen Gruppen besprochen, wie man als Leiter*in – unter anderem auch mit unterschiedlichen Arten von Gruppenspielen – den Prozess vereinfachen könnte. Auch hier sprudelten einige wieder mit Ideen, welche man bestimmt an künftigen Anlässen verwenden kann.

Nach einer längeren Mittagspause starteten wir in unser letztes Modul, dieses Mal mit einer Onlinevariante des Spiels «Montagsmaler» als Aufwärmer. Als Thema für den letzten Teil wurden die eigenen Erwartungen und mögliche Erwartungsträger von ausserhalb besprochen. Als Leiter*in trägt man nämlich weitaus mehr als nur die Verantwortung für eine gute Zeit. Doch gewisse Werte stehen immer im Vordergrund, und drei Grundwerte versuchten wir zum Schluss zusammenzutragen. Nach einem schwierigen Aussortieren einigten sich alle auf Respekt, Eigenverantwortung und Vertrauen.

Und mit diesen wichtigen Wörten im Kopf verabschiedeten wir uns voneinander, um mit vollen Köpfen den Computer abzustellen und das Gelernte etwas sacken zu lassen. Zu den Aufgaben eines Leiters, einer Leiterin gehören doch noch viele Dinge, aber wenn man mit den richtigen Menschen zusammenarbeitet, sollte dies kein Problem sein. Dafür gibt es das Zäment.

Wir freuen uns sehr auf die nächste Zeit mit den Jungleiterkurs-Teilnehmenden und sind gespannt, wie wir den Kurs umsetzen können. Aber schlussendlich sind wir spontan, kompetent und flexibel 😊.
Bereitgestellt: 03.02.2021     Besuche: 22 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch