Bettina Bart

Die Minichile lernt Josef und seine Brüder kennen

859D0F53-AFD5-49C1-BE1B-25B67030D410_1_201_a (Foto: Sarah Nohl)

Die vielfältig erzählte Geschichte von Josef und seinen Brüdern nahm die Kinder des 2. Klass-Untis auf eine spannende Reise durch die Wüste mit und liess sogar das geplante Programm hinter sich…
Sarah Nohl,
Es ist ein sonniger Morgen anfangs April, die Luft riecht nach Frühling. Die Kinder trudeln im BZM ein. Irmgard Keltsch und Sarah Nohl begrüssen die neugierige Kinderschar. Wir sitzen in einem grossen Kreis im BZM und in der Mitte liegt eine Spirale aus einem langen Seil. Was das wohl zu bedeuten hat?

Heute erfahren wir die Geschichte von Josef und seinen Brüdern. Nach einem Lied beginnt Irmgard gleich mit dem ersten Teil der Geschichte. Die Brüder von Josef sind eifersüchtig und wütend auf ihn, er ist nämlich das Lieblingskind des alten Jakobs. Wie ist das bei uns, wenn wir wütend sind? Dazu spielen wir das Spiel: «Ich packe i min Rucksack…» doch nicht was mir einpacken, sondern was die Kinder wütend macht. Zum Beispiel, wenn die Schwester gemein ist oder etwas kaputt geht.

Einen weiteren Teil der Geschichte sehen wir als Film via Beamer an der Leinwand: Josef besucht seine Brüder bei den Viehherden und wird schliesslich in eine Zisterne geworfen. Bei allen wichtigen Stationen der Geschichte legen wir einen passenden Gegenstand in die Spirale am Boden. Am Schluss des Films legen wir ein Kamel in die Mitte, den Josef musste mit der Karawane nach Ägypten wandern, da er von Händlern gefunden und mitgenommen wurde. Wie wird es wohl weitergehen? Das erfährt die Gruppe nach der wohlverdienten Pause mit Apfelschnitzen, Brot und Schoggi.

Nach der Pause geht’s weiter mit einem Karawanenlied. Dazu üben wir einen Tanz ein und lassen uns inspirieren von den Klängen aus dem Morgenland. Als wir beim Traum des Mundschenks angelangen, schlüpfen die Kinder ebenso in dessen Rolle: die Speisen für die Pharao vorkosten. Mit Augenbinden probieren sie Radieschen, Sultaninen, Chips und Haselnüsse.

Schliesslich deutet Josef die Träume des Pharaos. Irmgard legt dazu passend eine dünne und eine dicke «7»in die Spirale. Nach den sieben fetten Jahren folgt eine grosse Dürre. Auch die Brüder von Josef gelangen schliesslich, vom Hunger getrieben, nach Ägypten. Die Kinder sind im Bann der spannenden Geschichte. Die Zeit vergeht, wie oft, sehr schnell. Unsere Protagonisten versöhnen sich. Als wir schliesslich auf die Uhr schauen, lassen wir das geplante Theater ausfallen, sodass die Kinder um 12 Uhr mit ihren Windrädern, welche sie im vorherigen Unti für den Suppentag gebastelt haben, nach Hause springen können. Bis bald und ein gutes Wochenende!
Bereitgestellt: 23.04.2022     Besuche: 50 Monat 
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