Gabriela Walter

Konfreisespiel ohne Reise

<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>94</div><div class='bid' style='display:none;'>2888</div><div class='usr' style='display:none;'>43</div>

Eigentlich wollten die Laufener KonfirmandInnen einen Tag lang mit dem Zug durch den Kanton reisen und dabei verschiedene kirchliche Projekte besuchen: Streetchurch, Grossmünster, Flughafenkirche, Pfarrer-Sieber-Werke und mehr.
Das «Konfreisespiel» sollte etwas von der Vielfalt der Kirche sichtbar machen. Da sich das Reisen aber verbietet in Zeiten von Corona, wurde aus dem Konfreisespiel ein Konf-ohne-Reisen-Spiel: ein Postenlauf in Dachsen und Umgebung. Unterwegs standen die 5er-Gruppen von
Jugendlichen immer im Kontakt mit zahlreichen anderen Konfgruppen aus Winterthur, Hettlingen, Dinhard, Seen und weiteren Orten. Am Schluss traf man sich sogar online zur Rangverkündigung und zum gemeinsamen
Abschluss.
Eine der Aufgaben unterwegs bestand darin, einen Bibeltext in heutige
Jugendsprache zu übersetzen. Die Worte von Jesus aus dem Johannes-Evangelium bekamen dadurch einen anderen Sound. Statt «Erschreckt nicht, habt keine Angst! Vertraut auf Gott und vertraut auch auf mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen…» heisst es dann: «Sind kei Schisshäs. Ihr vertraued uf Gott, jetzt vertraued au uf mich! Es git viel Wohnige im Hus vo mim Dad. Wenn alles ready isch, chum ich und hol eu…»
Die Gewinnergruppe ging am Schluss mit einem Pizzagutschein nach
Hause. Hoffentlich hat sich der Tag nicht nur für sie gelohnt.

Pfarrer Siegfried Arends
Bereitgestellt: 15.04.2021     Besuche: 71 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch