Siegfried Arends

Ein tierischer Morgen

Therapiehund Jakira im Einsatz<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>2688</div><div class='usr' style='display:none;'>42</div>

JuKi – die Abkürzung steht für «Jugendkirche» und ist ein Angebot, dass sich an die Schüler und Schülerin-nen der 5. bis 8. Klasse richtet. Die Jugendlichen nehmen in jedem Semester an einem Jugendprojekt teil und besuchen mindestens einen Gottesdienst pro Halbjahr.
Siegfried Arends,
Das Thema des ersten Jugendprojektes im August lautete «Echt tierisch! Biblische und andere Tiergeschichten». In der Schöpfungsgeschichte heisst es, dass Mensch und Tier am selben Tag erschaffen werden. Ein Hinweis auf die Schicksalsverbundenheit von beiden: wenn es den Tieren nicht gut geht, dann kann es auch dem Menschen nicht gut gehen.
Die Jugendlichen entdeckten, dass es daneben noch zahlreiche andere Tiergeschichten gibt in der Bibel. Vor allem aber wurden diese Geschichten mit viel Kreativität nachgespielt. Da konnte man sehen, wie Noah die Taube aus der Arche losschickt, bis sie mit einem Olivenzweig im Schnabel zurückkehrt. Ein Zeichen dafür, dass das Leben nach der grossen Flut wieder möglich ist auf der Erde. Eindrücklich auch der Esel des Bileam, der seinen Herrn trotz Schlägen davon abhält, das Volk Israel zu verfluchen. Manchmal sehen Tiere eben klarer als Menschen. Auch der Hahn, der den Petrus darauf hinweist, dass er gerade dabei ist, seinen gefangenen Freund Jesus zu verleugnen («Ich kenne diesen Mann nicht!»), lies sich vernehmen.
Im zweiten Teil gab es dann einen tierischen Besucher: Therapiehund Jakira präsentierte sich mit seiner Begleiterin Irmela Pfalzgraf von der charmantesten Seite. Der Kontakt zwischen Mensch und Tier kann heilsam sein und beiden gut tun. Auch im JuKi.
Am Schluss stand ein Gebet für die Tiere von Albert Schweitzer:
Guter Gott, höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere,
besonders für alle die Tiere, die gejagt werden
oder sich verlaufen haben
oder hungrig und verlassen sind und sich fürchten;
für alle Tiere, die eingeschläfert werden müssen.
Für sie alle erbitten wir deine Gnade und dein Erbarmen.
Und für alle, die mit ihnen umgehen,
erbitten wir ein mitfühlendes Herz,
eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.
Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere
und lass uns so teilhaben an deiner Liebe
zur ganzen Schöpfung.
Amen.
Bereitgestellt: 21.09.2020     Besuche: 52 Monat 
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