Tim Bucher

Konfirmation 2020

JQ3B0173<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>173</div><div class='bid' style='display:none;'>2669</div><div class='usr' style='display:none;'>26</div>

Das Thema der ersten Konfirmation am 23. August 2020 war «Flagge zeigen». Doch was der bereits erwähnte Elefant im Kirchengarten damit zu tun hat, erzählen wir Ihnen gerne im folgenden Bericht.
Tim Bucher,
Ein wenig Bangen mussten wir während der Woche hinblicklich dem Wetterbericht. Bei schönem Wetter sollte die Konfirmation nämlich im Kirchengarten stattfinden, ohne Masken und mit mehr Besucher. Bei gegenteiligem Wetter wäre die Kirche samt Masken und Besucherbegrenzung angesagt. Am Freitagabend wurde dann die Entscheidung getroffen: Wir machen eine Freiluft-Konfirmation!
So versammelten sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen schön herausgeputzt am Sonntagmorgen, um die letzten Absprachen zu treffen sowie um Fotos zu machen. Ihre Familien trafen nach und nach ein und nahmen im Kirchengarten auf den bereitgestellten Bänken und Stühlen Platz. Natürlich waren auch die Konfirmanden und Konfirmandinnen anwesend, welche erst nächste Woche ihre Konfirmation feiern.

Mit feierlichen Musik begann die Konfirmation unter freiem Himmel mit dem Einzug der Konfirmanden und Konfirmandinnen. Nach der Begrüssung und dem ersten förmlichen Teil, welcher abwechslungsweise durch Pfarrer Siegfried Arends, den Konfirmand*innen und der versammelten Kirchgemeinde gestaltet wurde, löste sich das erste Rätsel: Warum waren im ganzen Kirchengarten Flaggen verteilt? Diese Flaggen wurden durch die Konfirmand*innen im Konflager und anschliessenden Nachmittagen gestaltet und gemalt. Dadurch zeigen die Konfirmand*innen, was ihnen wichtig ist, wofür sie einstehen, für was sie «Flaggen zeigen». So erfuhr man von geliebten Hobbies, geplatzten Träumen, lang gehegten Berufswünsche und Leidenschaften. Spannend!
Bald darauf wurde auch das zweite Rätsel gelöst: Was macht der bunte Elefant im Kirchengarten? Dieser Elefant gehörte zu einer Geschichte, welche die Konfirmand*innen gleich selber erzählten bzw. aufführten. Darin geht es um einen König, welcher wissen wollte was ein Elefant ist und dafür seine gescheiten aber blinden Gelehrten ausschickte. Als die Gelehrten einen Elefanten fanden, verteilten sie sich um den Elefanten herum und betasteten ihn. Dabei stellte der eine fest, ein Elefant sei wie ein Seil mit Borsten am Ende (der Schwanz des Elefanten), wohingegen ein anderer sagte, der Elefant sei wie ein Baum (das Bein des Elefanten). Schlussendlich hatten die Gelehrten nicht nur zwei Meinungen über den Elefanten sondern gleich mehrere. Wie kann das sein und was stimmte nun? Die Konfirmand*innen teilten mit uns ihre Gedanken und auch Siegfried Arends liess sich die Geschichte mehr als einmal durch den Kopf gehen. Diese Geschichte hat mehrere Aspekte, mehrere Wahrheiten und lässt sich auf unser heutiges Leben, auf unser Tun und Denken ausbreiten.

Und dann kam der feierliche Akt der Konfirmation (natürlich ohne Hände schütteln). Zu jedem Konfirmand und jeder Konfirmandin erzählte Siegfried Arends ein paar persönliche Worte und unser Präsident der Kirchenpflege, Ernst Roth, übergab das Konf-Bild. Es war ein schöner Moment, welcher die Gemeinde noch bekräftigte, indem sie gemeinsam das Glaubensbekenntnis aufsagte und den jungen Menschen so zeigte, dass die Gemeinde sie in ihrem Glauben unterstützt und gerne begleitet.

Danach wurde noch das eine oder andere Lied gesungen, Grussworte aus der Kirchenpflege an die Konfirmand*innen gerichtet, der Segen erteilt und schon war die erste Konfirmation fertig. Beziehungsweise noch nicht ganz, denn schliesslich sollte darauf angestossen werden! Daher durfte auch in diesen Zeiten ein kleiner Apéro nicht fehlen und so konnte man zu einem Glas Weisswein oder Apfelschorle ein Stück leckerer Speckzopf geniessen.

Wir hoffen, alle Konfirmanden und Konfirmandinnen verbrachten einen wunderschönen, feierlichen und erinnerungswürdigen Tag mit ihren Familien und bleiben unserer Kirchgemeinde weiterhin erhalten. Vielleicht sehen wir uns wieder in einem First-Anlass oder beim Zäment... Wir freuen uns auf euch!
Bereitgestellt: 26.08.2020     Besuche: 74 Monat 
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