Siegfried Arends

Ja ich will! - Heiraten in der Kirche

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>2589</div><div class='usr' style='display:none;'>42</div>

Kirchliche Trauungen sind ein wenig aus der Mode geraten. Bei Paaren, die sich dennoch dafür entscheiden, spielt der «Romantik-Faktor» oft eine grosse Rolle. Aber es gibt sie trotzdem immer noch: Paare, die sich ganz bewusst entscheiden, ihre Lebensverbindung in der Kirche zu feiern. Zum Beispiel Joel Mühlebach und Corina Meier aus Uhwiesen.
Im Interview erzählen sie von ihren Beweggründen und ihren Erfahrungen:
Ihr heiratet demnächst in der Kirche Laufen. Was hat Euch bewogen, diesen Schritt in der Kirche zu feiern?
Kirchlich zu heiraten bedeutet uns beiden sehr viel. Wir wollen nicht nur auf dem Papier verheiratet sein, sondern dies auch vor Gott. Daher haben wir uns für eine kirchliche Hochzeit entschieden.
Wir beide finden, dass man nicht immer weit fahren muss, um schöne Orte zu besuchen. So geht es uns auch mit der Kirche Laufen. Wir finden diese einfach schön. Von der Lage aber auch von der Grösse her. Sie ist zudem schön eingerichtet.

Was erwartet Ihr von dem Traugottesdienst? Was ist Euch dabei wichtig?
Uns ist wichtig, dass der Gottesdienst locker ist. Dass z.B. auch mal über etwas gelacht werden kann. Auch soll man in dem Gottesdienst für einmal die ganze Corona-Situation ein wenig vergessen können und sich mit uns freuen können.

Wie muss man sich die Vorbereitung vorstellen? Wie habt Ihr das erlebt?
Man kann sich die Vorbereitung einerseits schön, andererseits aber auch extrem stressig vorstellen. Es gibt da jeweils beide Aspekte.
Alles von A-Z durchzuplanen sollte man sich aber nicht alleine antun. Es ist wichtig, dabei gute Freunde zur Seite zu haben, welche einem bei den vielen Entscheidungen helfen können.

Heiraten in Zeiten der Pandemie ist ziemlich speziell. Wie beeinflusst Corona Euern Tag?
Corona ist wohl der grösste Stress-Faktor bei unserer Hochzeitsplanung. Man muss mit einer ständigen Angst leben, dass die Trauung in der Kirche eventuell ausfällt und alles abgesagt werden muss. Wir mussten so von Tag zu Tag leben und praktisch jede Woche nachlesen, was es für Regelungen oder Lockerungen gibt.
Gewisse Pendenzen mussten so immer weiter hinausgeschoben werden und eher kurzfristig entschieden werden.
Für uns war es jedoch wichtig, immer optimistisch zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen. Somit freuen wir uns beide riesig, dass wir unsere Hochzeit wie geplant durchführen können.

Zum Schluss ein paar Sätze über Euch: Wer Ihr seid? Was Ihr macht? Eure Hobbies?
Corina: Ich bin 1995 auf die Welt gekommen, meine Hobbys sind Reisen, Theater spielen und Lesen, ich arbeite als Pharma-Assistentin und zusätzlich als Klassenassistenz.
Ich danke Gott dafür, dass er mir meinen zukünftigen Ehemann geschickt hat. Ich freue mich sehr darauf, ihn ab dem 17.07.2020 meinen Mann nennen zu dürfen.
Joel: Ich bin 25 Jahre alt und arbeite als Technischer Verkaufsberater bei der Sasag Kabelkommunikation AG in Schaffhausen und helfe den Kunden bei ihren technischen Anliegen. Mein Hobby ist ein wenig speziell: Ich baue das Auto namens K.I.T.T. (Knight Industries Two Thousand) aus der Kultserie aus den 80ern "Knight Rider" nach. K.I.T.T. basiert auf einem Pontiac Firebird in meinem Falle hat er den Jahrgang 1988.
Er ist zwar noch nicht ganz fertig, aber soweit, dass er uns als Hochzeitsauto dienen kann.
Ich bin mit seit fast sechs Jahren mit meiner liebsten Corina zusammen und bereue keinen einzelnen Tag. Ich freue mich, sie bald meine Frau nennen zu können.
Bereitgestellt: 10.07.2020     Besuche: 82 Monat 
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