Siegfried Arends

Ein Tag voller Indien

Bazar.1<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>163</div><div class='bid' style='display:none;'>2452</div><div class='usr' style='display:none;'>42</div>

Nachdem die Inder den Rheinfall entdeckt haben, konnte man beim Bazar in Laufen ein Stück Indien am Rheinfall entdecken.
Siegfried Arends
Schon der Gottesdienst zur Eröffnung des Bazartages hatte eine unverkennbar indische Handschrift. Dafür sorgte nicht zuletzt die im klassischen indischen Tanz ausgebildete Tänzerin Anjali Keshava.
Die Erklärungen der Tänzerin mit schweizerisch-indischen Wurzeln zeigten, dass es viele überraschende Berührungspunkte zwischen der hinduistischen Tempeltradition und christlichem Gottesdienst gibt: immer wieder geht es um das Lob der Schöpfung, den Dank für das Leben, die Bitte um Segen und um göttlichen Beistand.
Der eindrücklichste Moment im Gottesdienst war wohl die Umsetzung des Unser-Vaters in ein von Keshava getanztes Gebet.
Die Predigt von Pfrn. Irmgard Keltsch über Jesu heilende Berührung eines Aussätzigen verband sich auf ein-drückliche Weise mit dem Anliegen des Hilfsprojektes, das im Mittelpunkt des Bazartages stand: Ein Projekt, bei dem es um den Bau von einfachen Häusern für von Lepra betroffene Familien geht. Lepra-kranke Menschen sind gewissermassen die «Aussätzigen» unserer Tage in dem Schwellenland Indien. Christoph und Eva-Maria Tschaggelar aus Flurlingen berichteten aus erster Hand und auf anschauliche Weise, wie im Projekt von Innaiah Govindu, einem katholischen Priester, den «Aussätzigen» heute Hilfe zukommt.
Der Rest des Tages galt der Begegnung, dem kulinarischen Genuss und dem Markttreiben. Die «Esskulturen Schaffhausen» servierten ein asiatisches Reisgericht, dessen Düfte den übervollen Saal im Begegnungszentrum füllten. Die jüngeren Besucher und Besucherinnen orientierten sich Richtung Crêpes-Stand und nutzten das vielfältige Kinderprogramm: vom Schminken übers Fische-Angeln und Lebkuchen-Verzieren bis zum Kerzenziehen. Das Henna-Tattoo-Studio konnte sich vor Kundschaft kaum retten.
Ein grosser Dank gilt den zahlreichen Freiwilligen, die sich eingesetzt haben für einen vielfältigen Bazartag, für die Herstellung und den Verkauf von Handarbeitsartikeln, für den Claro-Stand und ein buntes Kinderprogramm!
Bereitgestellt: 25.11.2019     Besuche: 6 heute, 39 Monat 
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