Siegfried Arends

29 Konfirmanden, diverse Steine und ein Labyrinth – fertig konfirmiert!

JQ3B4867<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kircheamrheinfall.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>155</div><div class='bid' style='display:none;'>2313</div><div class='usr' style='display:none;'>42</div>

An zwei Sonntagen im Juni stand die Kirche Laufen ganz im Zeichen der Konfirmationsfeiern. Die Gäste erlebten zwei bunte und festliche Gottesdienste.
Am ersten Konf-Sonntag drehte sich alles um unterschiedlichste Steine. Die Jugendlichen knüpften somit an ihr Lager im vergangenen Herbst an, wo ebenfalls das Symbol «Stein» im Mittelpunkt stand. Mit Bildern aus dem Lager erinnerten sie an die gebauten Steintürme, an Edelsteine, die ihre eigenen Qualitäten und Talente symbolisierten, an Sorgensteine, die im Rhein versenkt, und an Mutsteine, die in Filz verpackt wurden.
Die von den Konfirmanden inszenierte Geschichte im Gottesdienst war natürlich ebenfalls «steinig»: das Experiment des alten Professors, der seinen Studierenden zeigt, wie man einen Glaskrug am besten mit grossen und kleinen Steinen füllt. Die Botschaft war klar: es kommt darauf an, die grossen Steine zuerst zu platzieren und ihnen den nötigen Raum zu geben. «Was sind die grossen Steine in euerm Leben? Was ist euch wirklich wichtig? Und gebt ihr den grossen Steinen den nötigen Vorrang?», so die Fragen, mit denen der Professor seine Studierenden am Schluss entlässt.
Pfarrer Siegfried Arends nahm das Stein-Thema auf, indem er das Wort von Jesus in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte: «Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.» Die Baustellen-Dekoration in der Kirche machte das Bild vom Eckstein mehr als anschaulich. Manchmal erweist sich das, was mir am Anfang unwichtig und überflüssig erscheint, am Schluss als besonders wertvoll – eben als Eckstein. Was, wenn die Verbundenheit mit dem Gott der Bibel, für den die vermeintlich Unwichtigen die Wichtigsten sind, sich als ein solcher Eckstein erweisen sollte?
Beim zweiten Konf-Gottesdienst überraschten die Jugendlichen mit einem berührenden Film-Clip, der sie im Rosenlabyrinth (von Familie Fürst aus Dachsen) zeigte. So wie man sich im Labyrinth zurechtfinden muss und Sackgassen und überraschende Wendungen in Kauf nehmen muss, gilt es auch, im Leben seinen Weg zu finden. Das Bibelwort, in dem Jesus sich selbst mit der Suche nach dem rechten Weg, der Frage nach der Wahrheit und der Sehnsucht nach Leben in Verbindung bringt, stand im Zentrum der Predigt.
Die Taufe von vier Jugendlichen machte anschaulich, worum es bei der Konfirmation eigentlich geht: um eine Bestätigung der Taufe und des Taufversprechens. Beim Überreichen der Konf-Urkunde mit dem je eigenen Konfspruch erfuhr man das eine oder andere über die Zukunftspläne der Jugendlichen. Dass sie ihren Weg mutig und zuversichtlich in Angriff nehmen, dafür wurde ihnen der Segen zugesprochen. Die von den Konfirmanden schwungvoll vorgetragenen Lieder machten aus den beiden Gottesdiensten jeweils vollends einen «happy day».
Was bleibt, sind 29 Konfirmierte, zwei starke Bilder vom Eckstein und vom Labyrinth und ein schönes Fest. Fertig konfirmiert? Besser: Herzlich willkommen beim Engagement in unserer Kirchgemeinde!

Film-Clip "Unterwegs im Labyrinth des Lebens": https:// www.youtu.be/XQTITW_Yg88
Bereitgestellt: 02.07.2019     Besuche: 40 Monat 
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