Tim Bucher

Konflager 18 Blog

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Konfirmationslager 2018 in Rüdlingen
Tim Bucher,
Am 15.10.18 startete das Highlight des Konflahres. Das Konflager in Rüdlingen. Zu jedem Tag haben wir eine kleine Zusammenfassung geschrieben.


Montag:
Wir haben uns um 9:30 Uhr beim Begegnungszentrum getroffen und bestiegen im Anschluss das Boot, welches uns flussabwärts brachte. Bald machten wir einen Stopp in Rheinau beim Kloster, wo wir das Leben der Nonnen dort kennenlernen durften. Anschliessend ging es weiter nach Rüdlingen, unserem primären Aufenthaltsort für diese Woche.
Noch vor dem Mittagessen konnten wir uns einrichten. Danach gab es die obligatorischen Ämtli und natürlich auch Freizeit.
Um uns in das Thema der Woche – Steine – einzustimmen, absolvierten wir einen Postenlauf dazu sowie einige Outdoor-Spiele. Danach gab es als Nachtessen Fajitas, aber ohne Fleisch denn wir werden die ganze Woche vor allem vegetarisch essen.
Bevor wir den Tag mit einem Lied abschlossen, spielten wir Gemeinschaftsspiele im Zürihuus. Bei einem Spiel mussten wir alle Konfirmanden über eine 2 Meter hohe Schnur tragen. Das ging natürlich nur mit vereinten Kräften und Teamarbeit.

Dienstag:
Um 8:30Uhr standen wir für das feine Morgenessen auf. Nach dem Ämtli fanden wir im Zürihaus eine Lebensspirale vor, welche jedoch noch recht leer aussah. Daher war unsere Aufgabe, auf Zettelis je etwa zwei positive und negative Erlebnisse aus unserem Leben aufzuschreiben und diese am passenden Ort in der Lebensspirale zu platzieren. Kurz diskutierten wir dann das neue Bild und betrachteten die spannenden Ergebnisse.
Danach begaben wir uns an den Rhein, wo wir in kleinen Gruppen ein Floss aus Ästen zusammenbauten, um es am Schluss mit einem Stein darauf loszuschicken.
Nach dem Mittagessen gab es allerlei Outdoor-Spiele, von Ninja bis Atömli. Ausgepowert machten wir mit Siegfried Arends ein Quiz über die Reformation in der Schweiz. Passend zum Wurstessen von Zwingli gab es ausnahmsweise Würste zum Abendessen. Wir sassen alle gemütlich ums Feuer, grillierten und quatschten.
Am späteren Abend sprachen wir in kleinen Teams mit den Leitern über sehr emotionale und tiefgründige Themen. Dies geschah im Zusammenhang mit einem Spiel, in welchen zu verschiedenen Themen wie Zukunft, Familie oder auch Tod diverse Fragen gezogen werden konnten.

Mittwoch:
Heute mussten wir ein bisschen früher aufstehen, da wir nach Zürich fuhren. Das aber hat sich definitiv gelohnt.
In Zürich machten wir einen Citywalk der anderen Art und zwar erwartete uns eine Gruppe von Personen mit einer Sehbeeinträchtigung, die uns die alttägliche Welt von Blinden zeigte. Sie zeigten uns während der Tour Problemstellen aber auch noch nie beachtete Hilfsmittel. Endstation der Tour war die Blinde Kuh, wo wir Zmittag assen. Das besondere dort drin war, dass es stockdunkel war und blinde Menschen das Essen servierten. Es war eine sehr interessante Erfahrung. Am Nachmittag beschäftigten wir uns in einem praktischen Teil mit unserer Reformation und zwar in Form eines Postenlaufs zum Thema Reformation in Zürich. Als wir alle erfolgreich die Stadt erkundet hatten, erhielten wir noch ein wenig Zeit zum Shoppen und im Anschluss reiste unsere Gruppe wieder zurück nach Rüdlingen.
Am Abend schauten wir uns einen Film über ein taubstummes Mädchen, deren wahren Geschichte uns faszinierte. Nach einem kurzen Austausch über den Film sowie einem sehr leckeren Dessert ging es für die einen ins Bett, für die anderen ans Lagerfeuer und die eine oder andere Uno-Runde wurde noch gespielt.

Donnerstag:
Auf dem Donnerstagsprogramm stand zuerst der Bibel-Krimi. Was etwas schräg klinkt, ist ein super lustiges Quiz über biblische Geschichten. Eine sehr interessante Geschichte erzählte uns Siegfried Arends zudem über seine Reise nach Sierra Leone und den Kampf gegen das Land-Grabbing. Als Tageshöhepunkt begannen wir um etwa 12Uhr mit dem nächsten Krimi, dem Krimi-Dinner. Wie jedes Jahr wurde das Mittagessen in eine Geschichte eingekleidet, in der man einen Mörder suchte. Alle Konfis hatten eine Rolle, verkleideten sich und schauspielerten entsprechend. Im Service arbeitete das Leiterteam. Fast alle Gruppen fanden den kaltblütigen Mörder. Nach der Siesta und eine Runde Volleyball bereiteten wir uns auf die Fackelwanderung vor. Neben den Fackeln sollte jeder auch einen positiven und negativen Stein in der Tasche haben. Der Stein mit der persönlichen Last schmissen alle um etwa halb 12 abends in den Rhein. Ein sehr schönes Ritual mit einer einzigartigen Stimmung durch die Fackeln unter dem Mondschein und den Geräuschen des Rheins.

Freitag:
Der Freitag weckte uns mit einem schönen Sonnenaufgang und idealem Wetter. Sonst war alles gleich. Denkste! Bei uns nicht! Es gab neben dem Programm etwas Spezielles und zwar kam ein Kamerateam zu uns. Dieses Mal stand aber nicht, wie die ganze Woche, die Konfirmanden im Fokus, sondern das Leiterteam. Die Landeskirche Zürich fragte uns an, ob sie einen Film übers «Zäment» drehen könnten. Wir wurden ausgewählt als eine von drei Kirchengemeinden, die in einem kurzen Film andere Gemeinden ihre Arbeit zeigen und Tipps geben. Die zwei netten Herren vom Filmteam waren bis 15:00 Uhr da und filmten uns beim Basteln und Spielen. An diesem Tag filzten wir unseren positiven-Stein ein, um ihn später in einer schwierigen Zeit auszupacken Als zweiten Posten baute jede Gruppe einen eigenen Heissluftballone, die wir am Abend steigen liessen. Als Wochenabschluss folgte ein gemeinschaftliches Abendmahl mit anschliessendem lustigen Abschlussabend. Von Musikvideos bis Gedichte und Quizzen war alles dabei. Mit dem Konflagerfilm übertrafen sich unsere Technik-Freaks wieder einmal selbst. (Siehe unten).

Samstag:
Die letzte Nacht war wenig überraschend kurz, doch dafür unvergesslich! Als Stärkung vor der Abreise frühstückten wir ein letztes Mal. Bis zur Abfahrt putzten, packten und räumten wir alles auf, was sich die Woche hindurch angesammelt hat. Das brauchte auch seine Zeit. Ein bisschen traurig sahen wir dem Ende des Konflagers entgegen. Ein paar nickten auf der Fahrt nach Hause im Bus ein, andere tauschten ihre Highlights untereinander aus. Angekommen in Dachsen freuten sich alle. Nicht weil das Lager vorbei war, sondern dass sie allen erzählen konnten wie grossartig es war (und auch um den Schlafmangel zu beseitigen).

Grossen Dank von Herzen geht an Siegfried Arends, das Leiterteam, das Küchenteam und allen Könfler!

Konflager Film: » Konflager Film 2018
Konflager 18
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Fotograf Tim Bucher
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Bereitgestellt: 23.10.2018     Besuche: 137 Monat 
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